Das Deck war einer der umfangreichsten Bereiche beim Refit von Mausel. Dieses Kapitel fasst die früher einzeln veröffentlichten Werkstattnotizen zu einem zusammenhängenden Ablauf zusammen. Die Bilder und Texte stammen direkt aus dem Projekt und bleiben in ihrer zeitlichen Reihenfolge erhalten.
Vom freigelegten Deck bis zur fertigen Oberfläche
Am Anfang standen Demontage und Bestandsaufnahme. Beschläge, Fensterteile und Mastfuß mussten entfernt werden, damit alte Bohrungen, weiche Stellen und frühere Reparaturen sichtbar wurden. Danach folgten Schleif-, Laminier- und Spachtelarbeiten. Vor dem Lackaufbau wurden Befestigungspunkte kontrolliert und teilweise mit Epoxy vorbereitet oder verstärkt. Grundierung, Decklack und Antirutschflächen bildeten den Abschluss.
Die Dokumentation zeigt auch Pausen und Zwischenstände. Gerade bei einem älteren GFK-Boot ist das hilfreich: Viele Schäden werden erst sichtbar, wenn Beschläge oder lose Schichten entfernt sind. Die beschriebenen Arbeiten gelten für Mausel; Aufbau und Vorschäden können bei anderen Booten abweichen.
Ausführliche Einzelberichte
- Zustand unter den Beschlägen (13.01.2016)
Dokumentierte Arbeitsschritte
- 24.11.2015: Schimmel in Backskiste
- 26.11.2015: Backskisten gereinigt
- 28.11.2015: Beschläge demontiert
- 29.11.2015: Deckbeschläge demontieren
- 06.02.2016: Mastfuß
- 10.02.2016: Weiches Deck innen
- 12.03.2016: Mastfuß demontiert
- 02.04.2016: Deck gereinigt
- 21.04.2016: Losen Spachtel auf Deck entfernt
- 23.04.2016: Bohrungen aufgebohrt
- 24.04.2016: Bohrungen angeschliffen
- 27.04.2016: Beginn mit schleifen
- 02.05.2016: Schleifen Teil 2
- 05.05.2016: Epoxy in die Löcher
- 06.05.2016: Schleifen der Struktur mit der Flex
- 11.05.2016: Schleifen Teil 3
- 12.05.2016: Epoxy in die Löcher Teil 2
- 14.05.2016: Epoxy in die Löcher Teil 3
- 20.05.2016: Pause machen
- 22.05.2016: Holz Doku
- 26.05.2016: Epoxy Teil 4
- 04.06.2016: Epoxy arbeitet
- 07.10.2016: Aufnahme für Maststütze erneuert
- 03.11.2016: Materiallieferung von Behnke
- 18.11.2016: Schleifen und Löcher senken
- 19.11.2016: Schleifen Teil 4 und Epoxy
- 21.11.2016: Spachteln Teil 1
- 22.11.2016: Spachteln Teil 2
- 15.03.2017: Übergang der Luke
- 18.03.2017: Übergang Luke und Niedergang
- 16.04.2017: Winschen reinigen
- 29.04.2017: Edelstahl Konterplatten
- 01.05.2017: Schleifen
- 04.05.2017: Epoxy Spachtel injektion
- 23.05.2017: Spachteln
- 16.07.2017: Schleifen und Spachteln
- 30.03.2018: Glasfasermatten verarbeiten
- 03.04.2018: Schleifen
- 08.04.2018: Spachteln und Bohrungen setzen
- 09.04.2018: 1. Schicht Grundierung an Deck
- 11.04.2018: 2. Schicht Grundierung an Deck
- 12.04.2018: 1. Schicht Lack an Deck
- 13.04.2018: 2. Schicht Lack an Deck
- 14.04.2018: 3. Schicht Lack an Deck
- 15.04.2018: Abkleben für Antirutsch an Deck
- 19.04.2018: 1. Schicht Anti-Slip
- 20.04.2018: 2. Schicht Anti-Slip an Deck
- 21.04.2018: Klebeband entfernt an Deck
- 18.05.2018: Handlauf und Schiebelukenführung Bohren
- 28.02.2019: Zwischenstand Deck
- 28.04.2019: Scheuerleisten montieren
- 12.04.2020: Backskisten Deckel, Schaltung und Groß traveler montiert
Schimmel in Backskiste
In den Backskisten hatten sich über die Zeit Schimmelspuren gebildet. Bevor der Innenausbau weitergehen konnte, musste dieser Bereich erst einmal gründlich gereinigt werden.

Backskisten gereinigt
Und so sahen die Backkistendeckel nach dem reinigen aus.

Beschläge demontiert
Die Saison ist nun zu Ende und das Boot wieder trocken in der Halle. Nun kann unser Vorhaben beginnen, das Deck zu lackieren. Wir haben angefangen alle Beschläge zu demontieren.

Deckbeschläge demontieren
In der Kiste sind die ersten Beschläge. Hoffentlich bekommen wir auch alles wieder zusammen, so wie es war. Auf dem zweiten Bild sieht man die Verkleidung im Bug. Bei dem dritten Bild ist Verkleidung bereits demontiert und man sieht die Verstärkung vom Auge für das Vorstag.

Mastfuß
Das Demontieren des Mastfußes gestaltete sich schwieriger als gedacht. Von oben die Schlitzschraube zu drehen hatte gar keinen Sinn. Die waren so sehr festgegammelt, die haben sich kein bisschen bewegt. Also habe ich von unten erst mal die Muttern entfernt, was auch ohne Probleme mit viel WD40 ging. Dann habe ich vorsichtig Millimeter für Millimeter mit viel Klopfen, Hebeln und Geduld den Mastfuß heraus operiert.

Weiches Deck innen
Damit ihr einen Eindruck bekommt, wie weich das GFK ist. Ich habe von innen an das Deck gedrückt, ca. 20cm neben dem Mastfuß. Das erste Video zeigt eine Klopfprobe auf hohle stellen.Mastfuß demontiert
Ein paar Details Fotos vom demontierten Mastfuß. Ich denke hier ist noch einmal gut zu erkennen, in welchem Zustand die Schrauben sind.

Deck gereinigt
Nach dem ganzen Dreck machen war heute mal Waschtag.


Losen Spachtel auf Deck entfernt
Auf dem Deck habe ich vorn im Bugbereich mehrere kleine Risse entdeckt. ich habe mit dem Spachtel mal ein bisschen gekratzt und gestochert, um das Lose zeug herauszukratzen und ein wenig platz für den neuen Spachtel zu schaffen.
Bohrungen aufgebohrt
Die gepunkteten Bereiche sind die Stellen, welche mit der Klopfprobe als hohl festgestellt wurden. Hier muss also Epoxy rein. Damit ich hier auch relativ einfach Epoxy reinbekomme, habe ich alle Bohrungen mit einem 14mm und 16mm Fräsbohrer größer gebohrt.Somit habe ich von oben ein großes Loch um Epoxy einzufüllen. Anschließend habe ich mit einem Imbusschlüssel und einem gebogenen Werkzeug das lose Holz im inneren herausgekratzt. Damit später der Spachtel in den Bohrungen besser hält und sich keine Risse bilden, habe ich alle Bohrung mit einem Kegel Bohrer angebohrt. Teilweise habe ich mit meiner Proxxon (Dremel) gearbeitet, weil ich keinen so großen Kegelbohrer hatte. In den Bereichen der Bohrungen konnte ich auch schon mit dem Schleifen beginnen.

Bohrungen angeschliffen
Damit das Expoxy auch später richtig schön hält und nicht wie ein Korken rausfällt, wurden die Bohrungen in einem leichten Winkel angeschäfftet und schön angeschliffen.

Beginn mit schleifen
Nochmal kurz zu unserem Vorhaben: Da uns die Deckfarbe nicht so zugesagt hat, wollen wir das Deck gerne lackieren. Ja, und so kommt eins zum anderen. Das Deck hat kleine Pyramiden ähnliche Struktur. Wenn ich nun mit dem Schwingschleifer bei gehe, erreiche ich nicht die Täler, sonder schleife nur die Spitzen an. Der neue Lack wird vermutlich nicht lange darauf halten. Die Lösung: Die gesamte Struktur runter schleifen. Leichter gesagt als getan. Mit dem Schwingschleifer selbst mit 60’er Papier dauerte es ewig. Ich habe hier mal versucht die Struktur zu veranschaulichen.

Schleifen Teil 2
Nächster versucht mit der Flex und einer Fächerscheibe. Der Vorteil: Es geht relativ schnell. Der Nachteil: Es gibt unendlich viele kleine Macken. Ich habe einfach nicht genug Gefühl mit dem Ding. Nun muss ich abwägen was weniger Zeit benötigt: Mit Flex weitermachen und dann dafür mehr Spachteln – Schleifen —- oder mit dem Schwingschleifer länger brauchen und dann weniger Spachteln – Schleifen…

Epoxy in die Löcher
Beim Refit des Decks haben wir die aufgebohrten Stellen von innen abgeklebt und anschließend mit Epoxy gefüllt. So lassen sich Hohlräume und problematische Bohrungen an der Jaguar 22 Schritt für Schritt stabilisieren. Von innen haben wir alle Löcher mit Gaffa-Tape zugeklebt, damit das Epoxy nicht ins Boot läuft. Dann wurde Epoxy angerührt und in Mengen von ca. 150 ml eines nach dem anderen hineingeschüttet. Ganz wichtig ist, dass auch die Stelle um das Loch herum zwischendurch immer wieder gereinigt wird. Vorbeigetropftes Epoxy am besten sofort mit einem Lappen und Aceton wegwischen. Wenn das Zeug erstmal trocken ist und eine Verbindung mit dem Untergrund eingegangen ist, hilft nur noch schleifen.
Passend dazu:Epoxy in die Löcher Teil 2
Weitere Beiträge zum Deck
Schleifen der Struktur mit der Flex
Da das Antirutsch, wie bereits erwähnt, als Struktur im GFK ist, muss ich diese herunter schleifen, damit der neue Lack auch eine richtige Verbindung mit dem Untergrund eingeht. Leider gab es ein paar Probleme bei dem Schleifen mit der Flex. Das erste, was auch in dem Video zu erkennen ist: Die Staub Entwicklung. Da ich keine vernünftige Absaugen für die Flex habe, staubt die komplette Umgebung zu. Das nächste problem ist: Unsauberes Schleifbild der Flex. Durch die hohe rotation nimmt die Flex zwar ordentlich etwas weg, aber leider auch zu viel, wenn man es gerade nicht gebrauchen kann. Da ich quasi nur mit der Spitze der Scheibe schleife, habe ich eine sehr Kleien Auflage. Und damit eine ebene Fläche zu bearbeiten fällt mir recht schwer. Als Scheibe habe ich Fächerscheibe verwendet.Schleifen Teil 3
Wie bereits erwähnt, habe ich das Schleifen mit der Flex wieder aufgegeben, da es zu viele Macken gab.
Also wieder 80’er Papier auf den Schwingschleifer und ab dafür. Nicht vergessen: Absaugung anschließen und einschalten. 🙂
Epoxy in die Löcher Teil 2
Ich habe von innen die Decke ein wenig abgestützt, um das Volumen zwischen den GFK Schichten zu minimieren. Sonst muss ich nur unnötig viel Kilo Epoxy rein schütten. Dafür habe ich ein paar Klemmen für Türzargen eingeklemmt. Von außen auch etwas Schweres auf die Stelle gestellt (Batterie). Und dann ging es weiter mit dem einfüllen des Epoxys in die Löcher. Der Lüfter (der graue Kasten, der etwas schräg steht) dient der Reduktion der Temperatur. Die Umgebungstemperatur ist warm genug, dass das Epoxy sicher den Exothermischen Prozess beginnt. Da es dabei allerdings sehr warm wird, kühle ich hiermit wieder runter, damit keine weiteren Schäden entstehen. Es kann durch die entstehende Wärem zu Brandgefahr kommen.
Epoxy in die Löcher Teil 3
Es kann mitunter Stunden dauern, bis eine hohle stelle im GFK gesättigt ist. Es kann sinnvoll sein, eine leichte Vibration in das GFK zu bringen, damit eventuelle Luftblasen nach oben steigen können und das Epoxy besser zerfließt. Es ist erstaunlich zu sehen, dass gerade noch ein Loch bis oben gefüllt ist und im nächsten Moment ist das Epoxy schon wieder weg gesickert.
Pause machen
Eine kleine Pause muss auch mal sein. Und was gibt es dazu: leckere Bremer Brause. 😉
Holz Doku
Hier ein Bild von den Schottwänden die im Innenraum zur Bug Koje montiert sind. Was mich hier verwundert, warum ist auf einem Englischen Boot ein Aufkleber aus USA? Wurden diese Teile mal nachträglich getauscht?

Epoxy Teil 4
Epoxy ist fast so flüssig wie Wasser. Es läuft durch jedes noch kleine Loch. Und genau das ist mir passiert. Ich habe die Löcher an Deck (in Mast nähe) mit Epoxy gefüllt. zwischendurch natürlich immer geschaut, ob irgendwo irgendwas ausläuft. Heute kam ich zum Boot musste feststellen, dass das Epoxy vom Dach des Decks, am Fensterrahmen entlang und durch diesen Raus gelaufen ist. Und da lag nun die Suppe, natürlich Stein hart. Das einzig Positive war, dass ich den Untergrund noch nicht komplett abgeschliffen hatte. Somit konnte ich mit einem Spachtel und leichten Hammerschlägen auf diesen das Meiste so herunter sprengen, da das Epoxy (zum Glück) keine richtige Verbindung mit dem Untergrund eingegangen ist. Für den Rest blieb nur Schleifen.

Epoxy arbeitet
Ist das normal? Ich denke schon. Hier ist schön zu sehen, wie sich die Luft den Weg nach außen sucht. 🙂 Und nein, das Epoxy ist nicht am Kochen.Aufnahme für Maststütze erneuert
Wie in einem älteren Bericht zu lesen, war die Aufnahme für die Maststütze von innen eher in einem schlechten Zustand.
Da ich mit dem Spachtel hier eher schlecht ran komme und dann auch keine ebene Oberfläche bekommen würde, habe ich folgende gemacht:
Ich habe mir im Baumarkt einen Holzpfahl besorgt, der den Durchmesser der Maststütze hat (ein paar mm mehr sind es). Diesen habe ich auf die Länge der Stütze abgeschnitten und rein gestellt. Zur Fixierung habe ich den Holzring angeschraubt und das Ganze mit Folie, Gaffatape und Knete abgedichtet. Nun habe ich von oben Epoxy reinlaufen lassen. Nachdem das Ganze dann getrocknet ist, habe ich einen schönen Abdruck von innen, in dem die Maststütze passend drinnen sitzt und nicht verrutschen kann.
Materiallieferung von Behnke
Ein bekannter war gerade in Berlin und war so nett mir ein bisschen Material mitzubringen. Ich habe noch nicht soo viele verschiedene Hersteller von Epoxy Probiert, aber bis jetzt komme ich mit dem Epoxy von der Firma Bootsservice-Behnke bestens klar. Preis/Leistung stimmt hier ebenfalls. Ich verwende das Epoxy 300 mit dem Härter 3040 im Sommer und im Winter, wenn es etwas kälter ist den 3018. Dieser ist bei einer Temperatur ab +5 Grad zu verarbeiten. In dem Eimer sind Microspheres. Diese verwende ich zur Herstellung von Spachtel. Die fertigen Spachtel sind nicht unter 10Grad zu verwenden.
Schleifen und Löcher senken
Ich hatte zwar das Deck vor längerer Zeit bereits geschliffen, aber seit dem bin ich recht viel darauf herumgelaufen. Um die Oberfläche nun möglichst gut zum Spachteln vorzubereiten habe ich sie erneut mit 120’er Papier angeschliffen. Im Anschluss alles schön mit Aceton sauber gewischt und die Bohrungen gesenkt, damit hier der Spachtel einen schönen Übergang erreicht. Auch danach wieder alles schön sauber machen, sonst nützt die ganze Arbeit nichts. Hier ein kleines Video:Schleifen Teil 4 und Epoxy
Da ich leider weitere hohle Stellen gefunden habe, mussten diese natürlich gefüllt werden. Wie immer: mit ca. 16mm die Löcher gebohrt und mit einem Kegelbohrer einen schönen Übergang geschaffen. Dann die Stelle mit einem kleinen Heizlüfter erwärmt (wir haben mittlerweile 8 Grad in der Halle, das Epoxy kühlt dann nicht so schnell ab und kann besser verlaufen) und in kleinen Mengen mit einem Holzspachtel das Epoxy in das Loch füllen. Das Nachfüllen muss solange wiederholt werden, bis kein Epoxy mehr in dem Loch weg sickert. Hier eine kurzes Video, wie ich die Löcher mit Epoxy fülle: Dann kann es langsam Richtung Spachteln gehen: Bevor ich jetzt anfange Spachtel aufzutragen, gehe ich noch einmal mit 120er Schleifpapier drüber. Ich bin seit dem letzten Schleifen viel auf den Stellen herumgelaufen und möchte diese noch einmal schön anschleifen, damit der Spachtel auch wirklich eine gute Verbindung eingehen kann.
Spachteln Teil 1
Das erste Mal eigenen Spachtel angerührt. Ein bisschen viel Microspheres, denke ich. Ich könnte es nicht richtig schön glatt ziehen, aber sonst bin ich zufrieden.
Spachteln Teil 2
Auf dem ersten Bild kann man sehen, dass der Spachtel im vorderen Bereich sehr dick geworden ist. Im weiteren Verlauf gelang es mir besser, die richtige Mischung herzustellen.
Übergang der Luke
Übergang der Luke. Auch hier sind noch hohle Stellen, welche gefüllt werden wollen.
Übergang Luke und Niedergang
Wie bereits angekündigt sind die Übergänge beim Niedergang und der Luke Delaminiert und somit hohl.
Beim entfernen der Gummi Profilleiste klafften die beiden Äußeren GFK schichten bereits auseinander.
Mein Plan: Offene Stellen mit Spachtel verschließen und dann durch neue oder vorhandene Bohrungen den Hohlraum mit Epoxy füllen.
Bei der Luke klappte das ganz gut. Bei dem Niedergang bekomme ich es jedoch nicht Dicht. Das Epoxy findet immer wieder einen weg zu entkommen. Hier werde ich versuchen mit eine Spachtelmassen an zumischen, die eine Konsistenz wie Ketchup hat. Diese werde ich dann durch die Löcher einpressen.
Winschen reinigen
Meine Winschen wurden vermutlich sehr lange nicht gereinigt.
Sie waren stark verklebt von dem alten Fett.
Zuerst habe ich die Winschen zerlegt und großzügig mit WD40 eingesprüht und das ganze über Nach einwirken lassen. Danach mit einem Lappen das Grobe Zeug abgewischt und erneut alles schon mit WD40 einwirken lassen.
Zum Schluss habe ich die den rest mit Wasser und Spüli gereinigt.
Vor dem Einbau werden sie natürlich wieder gefettet und Geölt. Ich habe gelesen, dass man die Sperrklinken mit Öl Schmieren soll und die restliche Mechanik mit Fett. Das sorgt dafür, dass die Sperrklinken nicht vom Fett verkleben.
Hier ein paar Bilder vom Ergebnis:
Edelstahl Konterplatten
Die Konterplatten oder auch Ankerplatten genannt, sind aus 4mm dickem V4A Edelstahl gefertigt.
Diese dienen dazu, die Auftretenden Kräfte auf eine etwas größere Fläche zu verteilen.
Die Winkel für den Großshottraveler war aus 3mm dickem V4A. Ich werde es nun aus 4mm dickem anfertigen, da ich es leichter beschaffen konnte. Jetzt muss ich nur noch jemanden finden, der mir das Blech biegen kann. 🙂
Hier ein Bild wie es aussehen soll.
Das sind die alten U-Bleche. Diese sind leider zu kurz. Der Traveler ist zu tief, sodass die Pinne beim anheben dagegen stösst.
Schleifen
Immer noch nicht fertig. Das Schleifen zieht sich länger hin als ich erwartet habe. Neben Schleifverbot in der Halle und zu niedrigen Temperaturen im Winter konnte ich nun endlich weiter machen.
Leider musste ich aber auch gleich festellen, das um die Luke herum unter dem Lack noch Klebereste oder Sikaflex waren. An ein Schleifen war hier leider nicht zu denken, da das Schleifblatt sofort verklebte.
Epoxy Spachtel injektion
Die Rückwand der Kajüte, quasi der Niedergang ist stellenweise sehr hohl. Blöderweise ist es nach unten hin aber wieder mal alles total undicht. Ich habe vieles versucht, dieses Dicht zu bekommen, habe es aber nicht geschafft. Das Zeug sucht sich immer einen Weg dahin zu laufen, wo es nicht hin soll.
Also musste ich mir etwas einfallen lassen:
Ich habe mit eine leere Silikonkartusche mit Spitze besorgt.
Dann habe ich mir Spachtel angerührt aus Epoxy und Microballs, welche nicht zu zäh ist, dass er noch durch die Spitze passt, aber auch nicht so flüssig, das er mir weg läuft.
Diesen habe ich dann in die Kartusche gefüllt und mit einer Kartuschen presse in die höhlen stellen Gepresst. Das Funktionierte wunderbar. Werde ich bei bedarf (hoffe es kommt nicht wieder vor) auf jeden fall wieder so machen.
Damit ich bei Bedarf die Kartusche wieder füllen kann, habe ich ein kleines Loch in den Stopfen gemacht und dort ein Stückchen Kabel angeknotet. Hiermit kann ich nun den Stopfen wieder aus der Kartusche ziehen, wenn diese leer gepresst ist.
Spachteln
Hier und da ein wenig Spachtel…
Schleifen und Spachteln
Und es geht mal wieder weiter…
Erst ein wenig Schleifen und im Anschluss gleich wieder Spachteln.
Ich habe mir auch die Mühe gemacht, die Fensterrahmen zu spachteln.
Glasfasermatten verarbeiten
Heute habe ich meine ersten Glasfasermatten verarbeitet.
Ich muss sagen, es klappte doch besser als erwartet.
Sicher ist ein wenig mehr Übung nicht schlecht, aber fürs erste bin ich doch sehr zufrieden.
Den Durchgang für das Kielkabel hatte ich bereits gespachtelt. Nun habe ich noch ein paar Matten drum gelegt, damit auch der Spachtel nicht ohne weiteres herausfallen kann.
In einem Decker der Backkiste war ein tiefer riss. Auch dieser wurde mit Glasfasermatter verschlossen.
Da die Luke vorn etwas weich war, wurde diese auch mit Glasfasermatten verstärkt.
Schleifen
Lange nichts mehr passiert… das denkt ihr.
Ich habe nur nicht jedesmal einen Artikel geschrieben, wenn ich fleissig war. 🙂
Auf dem ersten Bild sehr die ihr die Schiebeluke.
An dieser sind die Seitliche Führungen schon recht dünn runter geschliffen. Ich habe mit ein wenig Spachtel hier etwas Material aufgebracht, in der Hoffnung, dass es wieder ein wenig länger hält.
Spachteln und Bohrungen setzen
Mal wieder gespachtelt und ein paar Bohrungen gebohrt für die Wanten, Mastfuß und Seezaun.
Ich bilde mir ein, man kann langsam erkennen, was es werden soll… 😛
1. Schicht Grundierung an Deck
Endlich mal eine Arbeit, bei der man am Ende des Tages eine richtige Veränderung sieht.
Ich habe die erste Schicht Grundierung (Übrigens habe ich International Pre-kote verwendet) aufgetragen.
Zu guter Letzt wurden auch noch die Hölzer mit einer weiteren Schicht Epifanes lackiert.
2. Schicht Grundierung an Deck
Und gleich weiter mit der 2. Schicht Grundierung.
Grundiert habe ich übrigens die gesamte Fläche des Decks.
1. Schicht Lack an Deck
Endlich wurde die erste Schicht International Toplac aufgetragen.
Ich habe nur die Stellen gestrichen, welche später keine Anti Rutsch Beschichtung erhalten sollen. Spart etwas Farbe und Zeit.
Ich bin immer wieder erstaunt, was ein wenig Farbe für ein tolles Ergebnis und vor allem Veränderung bringen kann.
2. Schicht Lack an Deck
Die Temperaturen haben es zugelassen gleich die nächste Schicht Lack aufzutragen.
3. Schicht Lack an Deck
Und nun die letzte Schicht Toplac.
Das heisst natürlich noch lange nicht, das ich fertig bin.
Es folgen noch viele weitere Arbeiten…
Abkleben für Antirutsch an Deck
Wir haben begonnen, die Flächen welche mit einem Antirutschbelag Lackiert werden sollen anzukleben, bzw. genauer genommen, haben wir ja die Flächen angeklebt, welche nicht gemalt werden sollen.
Dabei hatte ich tatkräftige Unterstützung von meiner Freundin.
Als Lack verwenden wir übrigens den International Interdeck.
1. Schicht Anti-Slip
Heute habe ich die erste Schicht Anti-Slip aufgetragen.
Verwendet habe ich das International Inderdeck.
2. Schicht Anti-Slip an Deck
Der Unterschied zur ersten Schicht ist nun nicht sooo groß.
Aber es war trotzdem eine ganze menge Arbeit…
Kennt ihr das auch?
Klebeband entfernt an Deck
Ich habe das Anti-Slip eine Nacht antrocknen lassen und erst dann das Klebeband entfernt. Damit wollte ich vermeiden, dass der Lack noch verläuft oder ich beim Abziehen irgendwelche Macken mache.
Handlauf und Schiebelukenführung Bohren
Ich habe die Löcher für den Handlauf und die Führung für die Schiebeluke für die Befestigungsschrauben gebohrt und die Teile einmal Probeweise angebaut.
Zwischenstand Deck
Leider zieht sich das alles im Moment sehr. Da wir Privat umgezogen sind und noch sehr um die Ohren haben, ist die Zeit etwas knapp am Boot zu arbeiten. Aber dennoch hier ein aktuelles Bild.
Scheuerleisten montieren
Mit ein paar Tricks haben wir es geschafft die Scheuerleisten wieder in die Form zu bringen.
Backskisten Deckel, Schaltung und Groß traveler montiert
Die Scharniere der Deckel der Backskisten habe ich montiert. Die Löcher neu gebohrt, da ich die alten zugespachtelt habe. Nun sind es wieder saubere Löcher und nicht so ausgefranste.
Die Schaltung vom Motor sitzt nun auch wieder an ihrem Platz.
Und nun das wichtigste: der traveler vom Groß. Hierfür habe ich die Bleche neu angefertigt, da vorher der traveler zu tief saß. Wenn man die pinne etwas nach oben gehalten hat, ist diese gegen den traveler gekommen. Hierfür habe ich 4mm V4A biegen lassen und passende Löcher gebohrt. Beim einbauen haben ich an den innen Seiten des Blechs etwas sikaflex gemacht und das Blech etwas auseinander gebogen, damit ich es leichter aufsetzen kann. Es ist schön zu sehen, das man Fortschritte macht.








































































































































